Mündliche Prüfung

Die mündliche Prüfung besteht aus einem Vorspann und 3 Prüfungsteilen.

Der Vorspann bzw. die Kontaktaufnahme wird nicht bewertet.

 

Vorspann: Kontaktaufnahme

Stellen Sie sich Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin vor. Sie können z.B. darüber sprechen, warum Sie Deutsch lernen, welche Interessen oder Hobbys Sie haben oder wie Sie sich auf die Prüfung vorbereitet haben usw.

 

1. Teil: Präsentation

Sie sollen kurz Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin eines der folgenden Themen präsentieren (die Stichpunkte in den Klammern können Ihnen dabei helfen). Sie haben dazu ca. zwei Minuten Zeit. Nach Ihrer Präsentation beantworten Sie die Fragen Ihres Partners oder Ihrer Partnerin.

Nachdem Ihr Partner oder Ihre Partnerin ebenfalls sein bzw. ihr Thema präsentiert hat, stellen Sie ihm oder ihr einige Fragen, die Sie interessieren. Während der Präsentation unterbrechen Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin möglichst nicht.

  • Ein Buch, das Sie gelesen haben (Thema, Autor, Ihre Meinung usw.)

oder

  • einen Film, den Sie gesehen haben (Thema und Handlung, Schauspieler, Ihre Meinung usw.)

oder

  • eine Reise, die Sie unternommen haben (Ziel, Zeit, Land und Leute, Sehenswürdigkeiten usw.)

oder

  • eine Musikveranstaltung, die Sie besucht haben (Musikrichtung, Musiker, Ort, persönliche Vorlieben usw.)

oder

  • ein Sportereignis, das Sie besucht haben (Sportart, Ort, Personen, Ergebnis usw.)

 

2. Teil: Diskussion

Lesen Sie folgenden Text aus einer Zeitschrift. Diskutieren Sie mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin über den Inhalt des Textes, bringen Sie Ihre Erfahrungen ein und äußern Sie Ihre Meinung. Begründen Sie Ihre Argumente. Sprechen Sie über mögliche Lösungen.

Autofahrer-Clubs fordern: Benzin muss billiger werden!

Kein Ende der aktuellen Spritpreis-Debatte: Die Autofahrer-Clubs in Österreich fordern angesichts der hohen Preise an den Tanksäulen eine Senkung der Benzin- und Diesel-Preise. Die Kosten für das Autofahren sind maßgeblich an der Teuerungsrate beteiligt. Umweltschutz-Organisationen dagegen fordern eine höhere Besteuerung der Treibstoffe. Mit dem Geld sollten der öffentliche Verkehr ausgebaut und die Fahrpreise reduziert werden.

Für die österreichischen Autofahrer-Clubs ist klar: Privatleute sind aus den verschiedensten Gründen (Beruf, Kinder, Einkäufe) auf ihr Auto angewiesen. Der Supermarkt kann vielleicht nur mit dem Auto erreicht werden, die Tochter nur mit dem Auto zum Reitunterricht gelangen. Also wird das Auto dringend gebraucht. Hohe Spritpreise schränken die Fahrfreiheit ein. Das klingt nach einer Störung beim „Recht aufs Autofahren“.

Für die heimischen Umweltschützer und ihre politische Vertretung dagegen ist es genau umgekehrt: Benzin ist in Österreich noch viel zu billig. Statt eines „Grundrechts aufs Autofahren“ führen sie das Recht auf Gesundheit an. Und diese wird durch den täglichen Verkehr immer mehr belastet. Längst sind die Zusammenhänge zwischen Erkrankungen der Atemwege oder dem Herzinfarkt und der Schadstoffbelastung der Luft nachgewiesen. Aber es ändert sich nichts am Fahrverhalten der Österreicher.

Vorbei sind die Zeiten, als zumindest noch die Dieselfahrer Geld beim Tanken sparen konnten. Diesel ist mittlerweile sogar teurer als Superbenzin. Auch Biosprit hat sich nicht als die erhoffte Lösung erwiesen. Dennoch wird weiterhin auch für kurze Wege das Auto genutzt, ohne wirklich über Alternativen nachzudenken. Ob es sinnvoll ist, einen Job anzunehmen, bei dem man ein bisschen besser verdient, den man aber nur mit erheblicher Fahrzeit und hohen Benzinkosten mit dem Auto erreichen kann? Und ob der Einkauf billiger ist, wenn dafür erst 20 km gefahren werden müssen?

Fest steht: Das Auto ist des Österreichers liebstes Kind. Ob sich daran durch eine Verteuerung der Spritpreise etwas ändern lässt?

Quelle: Aus einer österreichischenTageszeitung (zu Prüfungszwecken bearbeitet)

 

 

3. Teil: Problemlösung

Ihre Abteilung plant das jährliche Sommerfest für 50 Mitarbeiter auf dem Gelände der Firma. Überlegen Sie, was Sie dafür alles vorbereiten und einkaufen müssen.

Denken Sie auch an das Wetter (drinnen oder draußen feiern, Regen/Gewitter, ...).